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Eine Alternative zu geführten Reisen mit Wohnmobil
BeitragVerfasst am: Fr 29. Jan. 2010; 14:55 Antworten mit Zitat
zurken
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biete ich hier an.
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BeitragVerfasst am: Sa 30. Jan. 2010; 17:57 Antworten mit Zitat
Indiana Goof
Rastloser
Anmeldungsdatum: 19.01.2009
Beiträge: 48




Wenn ich einen Reisebegleiter bräuchte (der mich ja nur begleitet, was anderes machst du ja anscheinend auch nicht), dann würde ich in den zahllosen Reisepartnerbörsen im Netz blättern.
Dafür muss ich niemanden "kaufen", sorry.

Was macht dich denn so besonders, dass ich dich gegen Bares mitnehmen würde? (Ernsthaft gefragt)
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BeitragVerfasst am: Sa 30. Jan. 2010; 21:03 Antworten mit Zitat
zurken
Forenveteran
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Indiana Goof hat folgendes geschrieben:
Was macht dich denn so besonders, dass ich dich gegen Bares mitnehmen würde? (Ernsthaft gefragt)


Ist dort beschrieben: "Reiseroute, Reisezeit, Reisedauer" bestimmt der Kunde. Vor meiner ersten Langzeitreise habe ich genau danach gesucht und wäre auch bereit gewesen, dafür zu zahlen, dass mich jemand begleitet, genau zu der Zeit und und genau die Route, die ich will.

Ich habe insgesamt vier lange Reisen gemacht, und jedesmal einen Partner dabei gehabt, aber es war immer ein Kompromiss.....
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BeitragVerfasst am: So 31. Jan. 2010; 11:19 Antworten mit Zitat
Indiana Goof
Rastloser
Anmeldungsdatum: 19.01.2009
Beiträge: 48




Aber wäre es dir wirklich so viel Geld wert gewesen, einfach nur keine Kompromisse einzugehen?

Ich mein, wenn ich eine lange Reise plane und gerne jemanden dabei hätte, dann spreche ich mich doch vorher mit ihm ab. Und grundsätzlich musst du doch auch während einer Reise (ob nun alleine, abgesprochen oder mit einer "gebuchten" Begleitperson) immer wieder mal Kompromisse eingehen.

Ich verstehe das Problem nicht, kleinere Kompromisse einzugehen. Wenn es zu viele sind und zu große Änderungen in der Reisezeit und/oder Reiseroute entstehen, dann weiß ich das vorher. Denn über solche Dinge kann man schon vor Reiseantritt reden.
Was ich vorher nicht weiß, ist die Tatsache, ob ich ein gutes Verhältnis zu meinem Reisepartner haben werde. Diese Gewissheit werde ich aber auch nicht haben, in dem ich ihm viel Geld gebe.

Sei mir nicht böse, aber deine Geschäftsidee wird nicht erfolgreich sein, so sehr ich sie im Grundsatz erstmal überlegenswert finde.

Ich kann das verstehen, jemanden dabei haben zu wollen. Ich reise auch lieber zu zweit als alleine, schon aus dem Grund, weil ich mich über die gesehenen Dinge unterhalten möchte und weil es einem ein größeres Gefühl der Sicherheit gibt. Aber bevor ich mir da jemanden ans Bein nagle, nur um keinen Zentimeter von meiner Reiseroute abzuweichen und um unterwegs festzustellen, dass dieser Jemand eine totale Nervensäge sein könnte, reise ich doch lieber alleine.
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BeitragVerfasst am: So 31. Jan. 2010; 21:57 Antworten mit Zitat
zurken
Forenveteran
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Also: die Geschäftsidee muss auch nicht erfolgreich werden, ich hab ja noch einen anderen Job. Ich rechne auch erstmal nicht mit großem Andrang Laughing

Mit Kompromisse meine ich folgendes: Wenn ich mit einem Kunden fahre, mache ich eine Dienstleistung, das heißt, es wird nicht dazu kommen, dass ich dem auf den Sack gehe, höchstens umgekehrt, aber das werde ich dann halt nicht zeigen, das tun auch andere Dienstleister nicht, darin bin ich geübt.

Ich habe inzwischen viel Erfahrung mit Reisepartnerschaft, bei der wir uns vorher abgesprochen haben. Das ist keine Garantie dafür, dass es auf der Reise funktioniert.

Aus meiner Sicht ist mein Angebot jedenfalls viel attraktiver als alles, was geführte Reisen bieten können: individuelle Reiseplanung / keine große Gruppe von Leuten, die man nicht kennt / ein echtes Abenteuer, weil nichts vorgeplant ist.

Die Frage ist nur, das richtig zu vermarkten, darin bin ich nicht geübt.
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BeitragVerfasst am: Mo 01. Feb. 2010; 00:19 Antworten mit Zitat
Indiana Goof
Rastloser
Anmeldungsdatum: 19.01.2009
Beiträge: 48




zurken hat folgendes geschrieben:

Mit Kompromisse meine ich folgendes: Wenn ich mit einem Kunden fahre, mache ich eine Dienstleistung, das heißt, es wird nicht dazu kommen, dass ich dem auf den Sack gehe...

Woher willst du das so genau wissen? Es kann ja immer sein, dass derjenige nach einer Woche von irgendwelchen Dingen von dir genervt ist. Was dann?


zurken hat folgendes geschrieben:

Ich habe inzwischen viel Erfahrung mit Reisepartnerschaft, bei der wir uns vorher abgesprochen haben. Das ist keine Garantie dafür, dass es auf der Reise funktioniert.

Richtig, weshalb soll dann eine kommerzielle Reisepartnerschaft Garantie versprechen? Von deiner Seite aus - gut. Aber von seiner Seite? s.o.
Und was ist mit unvorgesehenen Ereignissen:
Autopanne - kannst du das Fahrzeug reparieren oder für Ersatz sorgen, damit die Reisezeit eingehalten wird?
Erkrankung, ohne dass eine Rückreise notwendig ist. Auch du kannst erkranken und bist drei Tage bettlägrig. Was passiert dann, wenn der Reisepartner deswegen auf etwas verzichten muss?

Du darfst nie vergessen, dass du es in 80% der Fälle mit Leuten zu tun haben wirst, die bei jeder Kleinigkeit ihren Reisepreis zurückforden oder sogar Schadensersatz fordern werden. Wer bereit ist, jemanden für viel Geld mitzunehmen um sich unterwegs bespaßen zu lassen (was anderes ist es ja nicht), der erwartet für sein Geld auch eine Gegenleistung. Und wehe, da ist auch nur irgendein Haar in der Suppe. Ich will dich nicht desillusionieren aber heutzutage wird auf alles genauestens geachtet, darüber Buch geführt und hinterher wird sich beschwert.


zurken hat folgendes geschrieben:

Aus meiner Sicht ist mein Angebot jedenfalls viel attraktiver als alles, was geführte Reisen bieten können: individuelle Reiseplanung / keine große Gruppe von Leuten, die man nicht kennt / ein echtes Abenteuer, weil nichts vorgeplant ist.

Das kommt immer auf den Betrachter an. Die geführten Touren sind ja nicht umsonst auch sehr beliebt. Manche wünschen sich abends eben mehr Geselligkeit als nur das eine Gesicht, welches er sowieso schon den ganzen Tag neben sich sitzen hat. Und auch hier kommt wieder eine deutsche Mentalität durch: Sicherheit. Die geführten Touren bieten Sicherheit UND Abenteuer. Für dich und für mich ist eine geführte Tour durch Marokko oder das Baltikum sicherlich kein Abenteuer, aber für die Mehrheit deiner Zielgruppe aber schon. Und da ist Ihnen eine Gruppe mit 15 Wohnmobilen sicherlich lieber - weil: Sicherheit.


zurken hat folgendes geschrieben:

Die Frage ist nur, das richtig zu vermarkten, darin bin ich nicht geübt.


Nun, das ist wohl erstmal das kleinste Problem: Webseite, Flyer, Corporate Identity, Anzeigen in Fachmagazinen, Presse (neue Dienstleistungsidee vorstellen), Kooperationen mit Reisepartnerbörsen, etc... Ich weiß, alles nicht billig und nicht wenig Arbeit aber sonst wird das nix...
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BeitragVerfasst am: Mo 01. Feb. 2010; 01:18 Antworten mit Zitat
zurken
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All das habe ich durchdacht. Es sind die Fragen, die mit einem Kunden vorher geklärt würden. Denkbar ist auch, dass ICH die Reise ablehne, weil ich fürchte, mit dem Kunden nicht klar zu kommen. Kann sein, dass es nicht viele Leute gibt, die das wollen, was ich anbiete, aber vielleicht auch doch Smile

Hast du mal eine Reise in einer großen Gruppe Wohnmobilfahrer mitgemacht? Ich habe Perestroika-Tours (15 Fahrzeuge) vor der usbekischen Grenze getroffen. Einen besonders glücklichen Eindruck machten die mir nicht. Ich möchte da nicht mitfahren.

Das ist der Anfang, Illusionen mache ich mir nicht.
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BeitragVerfasst am: Mo 01. Feb. 2010; 12:25 Antworten mit Zitat
Indiana Goof
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zurken hat folgendes geschrieben:
All das habe ich durchdacht. Es sind die Fragen, die mit einem Kunden vorher geklärt würden. Denkbar ist auch, dass ICH die Reise ablehne, weil ich fürchte, mit dem Kunden nicht klar zu kommen. Kann sein, dass es nicht viele Leute gibt, die das wollen, was ich anbiete, aber vielleicht auch doch Smile

Hast du mal eine Reise in einer großen Gruppe Wohnmobilfahrer mitgemacht? Ich habe Perestroika-Tours (15 Fahrzeuge) vor der usbekischen Grenze getroffen. Einen besonders glücklichen Eindruck machten die mir nicht. Ich möchte da nicht mitfahren.

Das ist der Anfang, Illusionen mache ich mir nicht.


Ich habe schon mehrfach solche Gruppen gesehen und mich auch mit einigen Veranstaltern mal darüber unterhalten. Die Laune ist sehr abhängig von dem Können des jeweiligen Reiseleiters. Ich selber würde niemals an so einer Tour teilnehmen wollen/müssen.

Ich wollt's dir auch nicht madig machen, du weißt selber, dass es nicht leicht sein wird und wahrscheinlich auch nicht von Erfolg gekrönt. Aber ein Versuch ist alles irgendwie wert. Viel Glück wünsche ich dir auf jeden Fall. Nur bedenke noch eines: Für viele kann es -böswillig gesprochen- so aussehen, als ob du auf Kosten anderer durch die Welt ziehen möchtest.
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BeitragVerfasst am: Mo 01. Feb. 2010; 13:30 Antworten mit Zitat
zurken
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Indiana Goof hat folgendes geschrieben:
Die Laune ist sehr abhängig von dem Können des jeweiligen Reiseleiters.


Stimmt. Bei Prestroika ist das kein geschulter Reiseleiter, sondern irgendein Kunde, der die jeweilige Tour vorher schonmal mitgemacht hat. Der kriegt dafür kein Geld, sondern darf nur umsonst mitfahren. Dafür zahlen die Leute pro Kopf 9000 Euro.

Indiana Goof hat folgendes geschrieben:
so aussehen, als ob du auf Kosten anderer durch die Welt ziehen möchtest.


Das sieht nicht so aus, das ist so. Perstroika wird auf Kosten anderer reich. Bei den Preisen müssten die Milliardäre sein. Wenn man bedenkt, was die Leistungen, die die bieten, wirklich kosten in den Ländern. Campingplätze, Folklore etc.

Ich kann die komplette Reise für 1000 Euro / Monat machen. Die geführte Reise kostet für 2 Personen + 1 Wohnmobil 3600 Euro / Monat. Fahrzeugkosten, Verpflegung, Maut + Fährkosten sind nicht enthalten. Bei mir ist alles mit drin. Wie rechtfertigt sich der Preis? Wenn nichtmal der Führer Geld kostet?
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BeitragVerfasst am: Mo 01. Feb. 2010; 16:25 Antworten mit Zitat
Indiana Goof
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zurken hat folgendes geschrieben:
Indiana Goof hat folgendes geschrieben:
Die Laune ist sehr abhängig von dem Können des jeweiligen Reiseleiters.


Stimmt. Bei Prestroika ist das kein geschulter Reiseleiter, sondern irgendein Kunde, der die jeweilige Tour vorher schonmal mitgemacht hat. Der kriegt dafür kein Geld, sondern darf nur umsonst mitfahren.


Ich weiß von anderen Unternehmen, dass es bei Ihnen definitiv nicht so ist. Daher gehe ich davon aus, dass auch die Reiseleiter bei Perestroika-Tours nicht "nur" ehemalige Kunden sind. Meistens sind die Reiseleiter in irgendeiner Form mit dem Land verbunden, sprechen teilweise und notwendigerweise die Landessprache und kennen sich aus. Dass Perestroika, als einer der führenden Reiseveranstalter auf diesem Sektor, sich anders verhalten sollte, wäre ziemlich unseriös. Ich weiß von einem Unternehmen, dass seinem Reiseleiter nicht nur die An- und Abreise bezahlt, sondern im Notfall sogar auch mal ein Mietwohnmobil organisiert hat, da das eigene Fahrzeug defekt war. Da kannst du dir ausrechnen, was da an Kosten zusammen kommen.

Klar sind die Preise ganz schön happig. Aber überleg mal bitte, was da alles dran hängt:

Versicherungen, Mitarbeiter im heimischen Büro, nicht unerhebliche Telefonkosten, Büromiete, der 60 Seiten starke Katalog, Porto, das jährliche Wiedersehens-Treffen auf einem deutschen Campingplatz, Visabeschaffung (alleine für eine dreifache Einreise Russland benötigst du ein nicht ganz billiges Geschäftsvisum), das ganze Material was ausgehändigt wird (teilweise gar nicht so wenig, manchmal inkl. Reiseführer), der Druck für die lustig-bunten Autoaufkleber usw.
Und die Übernachtungsplätze werden auch nicht immer die günstigsten sein. Man möchte die Leute ja auch bei Laune halten, immerhin buchen viele von ihnen später eine weitere Reise. Tja, und nicht zu vergessen, der oben erwähnte Reiseleiter sowie der Gewinn, der ja nun mal erwirtschaftet werden soll.

Klar, bei der Aufzählung sind Sachen dabei, die du und ich nicht benötigen. Aber die Kunden solcher Reiseveranstalter sind auch andere. Diese Klientel hat in der Regel die letzten 30 Jahre gearbeitet, gespart und will sich jetzt endlich was großes, abenteuerliches gönnen. Da kommt es dann auf 300 Euro mehr oder weniger nicht groß an.

Und last but not least: Es ist nunmal eine Pauschalreise. Du kannst auch in ein Reisebüro gehen und dir einen kompletten Urlaub organisieren lassen. Da wirst du auch deutlich teurer sein, als wenn du dir die Mühe machst, alles selbst heraus zu suchen. Aber manche Menschen wollen oder können das eben einfach nicht.

Bei deiner Geschäftsidee sehe ich halt folgendes Problem: Es gibt fast nur schwarz oder weiß. Entweder der Tourist, der jede Verantwortung von sich weist, lieber etwas mehr bezahlt und dafür ALLES gemacht bekommt oder der Tourist, der individueller unterwegs sein möchte und selber das Heft in die Hand nimmt. Aber eben diese Personen brauchen dann halt keine kostenpflichtige Begleitperson.
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BeitragVerfasst am: Di 02. Feb. 2010; 11:31 Antworten mit Zitat
zurken
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Perestroika setzt ehemalige Mitreisende ein, ich weiß es von einem Mitarbeiter der Firma, das habe ich nicht erfunden. Außerdem habe ich ja, wie gesagt, die Gruppe an der usbekischen Grenze getroffen, und den Führer gefragt. Er war Rentner und ein ehemaliger Kunde. Der konnte nichtmal Englisch. Er war es, der die Pässe für alle vorzeigte, wobei ihm der einheimische Führer half. An jeder Grenze erwartet die Gruppe ein einheimischer Führer, der Deutsch oder Englisch spricht und der nach einheimischen Sätzen bezahlt wird. Wenns hoch kommt, sind das 50 Dollar / Tag. (Ich kenne einen in Buchara, der das beruflich macht) Für 100 Tage = 5000 Dollar, für die ganze Gruppe. Die Reise bringt aber ca. 140.000 Euro von den Mitfahrern ein, also etwa 1000 Euro pro Tag. (Die Reise dauert 140 Tage, aber nicht für jeden Tag braucht man einen Führer)

Perestroika beschafft die Visa über Visa-Agenturen, das sind keine Geschäftsvisa, dafür gibts Gruppentarife, die sind billiger als Einzelvisa, kannst du nachlesen in den Webseiten der Agenturen. Und wieso sollte die Tour durch Asien Dreifachvisa für Russland benötigen? Die fahren doch nur 1x da durch. Kennst du die Route? Anfahrt über Türkei / Iran. Östlichster Punkt ist Peking, dann durch die Mongolei und zurück durch Russland, einmal rein und einmal raus.

Das einzige, was teuer ist, ist die Fahrt durch China.

Die Übernachtungsplätze kosten teilweise keinen Cent. Die Gruppe, die ich getroffen habe, übernachtete direkt hinter der usbekischen Grenzstation, dort ist ein großer Parkplatz, da hätte auch ich umsonst bleiben können. Ansonsten gibt es in den Ländern gar keine Campingplätze, für die man Gebühren zahlen könnte. Die stehen z.B. neben Hotels, das machen viele Hotels umsonst (weiß ich von einem tashkenter), weil sie davon ausgehen, dass diese Leute dort essen oder dort Geld wechseln oder telefonieren usw. In Buchara gibt es einen TIR-Platz, die bewachte Übernachtung kostet pro Fahrzeug 80 Cent. Ich könnte in den Ländern jede Menge solcher Plätze finden, die fast nichts kosten, warum sollte das Perestroika nicht auch so machen?

Nur noch zur Büromiete: Der deutsche Organisator von Perestroika ist der Campingplatz „Schinderhannes“ in Süddeutschland, die mussten kein Büro anmieten, die haben dort eigene Gebäude. Dort finden auch die Treffen statt, für die die Teilnehmer die üblichen Gebühren bezahlen.

Dass du auch Porto und die Autoaufkleber erwähnst... Very Happy die Zeitschriftenwerbung wird da mehr zu buche schlagen, schätze ich.

Deine Schwarz / Weiß These bezweifle ich. Zumindest gibt es einen, der nicht ins Raster fällt: Ich! Ich habe damals nach so einer Begleitung gesucht. Und wie man weiß, sind viele neue Produkte so entstanden: Einer will was haben, findet es nicht und entdeckt, dass es das nicht gibt, also bietet er es an.
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BeitragVerfasst am: Di 02. Feb. 2010; 15:56 Antworten mit Zitat
Pantitlan
Site Admin
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 5641
Wohnort: Beijing (Basel)




Ich finde die Idee grundsätzlich nicht so schlecht. Mag sein, dass es vorwiegend schwarz und weiss gibt, aber das zeigt eben auch, dass es einen nicht abgedeckten Übergangsbereich gibt. Ich habe mir auch schon überlegt, sowas in China anzubieten. Vielleicht könnte ich deine Kunden ja an der Grenze übernehmen, was meinst du Zurken?

Mein Kernproblem dabei: Ich hätte halt als Kunde Bedenken, dass das nicht so seriös ist. Was wenn man zum Beispiel einen Schadensfall hat, wer würde so etwas decken usw?

_________________
www.zipr.ch/oliboli
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