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Verfasst am: Do 25. Jun. 2009; 09:09 |
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| Pantitlan |
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| Zitat: | | Nein, der Kampf der Taliban gegen den Kommunismus und die Unterstützun der Taliban durch die USA war angebracht. Es konnte keiner wissen dass sich der Freund später gegen einen richten würde. Hätte da ein wenig Dankbarkeit erwartet. |
Wieso ist der Kampf gegen Kommunismus denn angebracht und der Kampf gegen islamische Terrorbasen nicht? Sind da nicht noch ein paar verstaubte Feindbilder im Spiel?
| Zitat: | | Nein, den Soldaten ist es nicht Erlaubt private Ausflüge zu machen. Die waren auf einer normalen Patroulie. |
Bist du sicher? Ich habe immer wieder von Soldaten gehört und gelesen, die in ihrem Einsatz private Ausflüge gemacht haben. Allerdings war das dann die US-Armee und nicht die deutsche.
| Zitat: | | Gegen eine Diskussion ist auch gar nichts einzuwenden, dafür sind wir alle hier. Es sollte allerdings nicht sein, dass hier Stammtischparolen geschwungen werden. |
Einverstanden. Aber dann gleich zur Zensur zu schreiten, finde ich doch etwas übertrieben.
| Zitat: | | Und dass Soldaten nicht mit einem Fuchs-Panzer auf Sightseeingtour gehen, dürfte klar sein, daher finde ich den ironischen Unterton im ersten Beitrag mehr als unpassend und verachtend. |
Wie gesagt, ich weiss nicht genau, was dort passiert ist. Ich habe nur die Beiträge hier gelesen und keiner hat es bisher für nötig gehalten, seine Argumente mit Artikeln oder ähnlichem zu untermauern. Daher kann ich auch nicht beurteilen, ob es da Ironie gab oder nicht. Ich finde aber die Diskussion an sich nicht falsch. |
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Verfasst am: Do 25. Jun. 2009; 12:51 |
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| Boracay |
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| Zitat: |
Wieso ist der Kampf gegen Kommunismus denn angebracht und der Kampf gegen islamische Terrorbasen nicht? Sind da nicht noch ein paar verstaubte Feindbilder im Spiel? |
Verwechselst du mich hier irgendwie?? Natürlich ist der Kampf gegen den Steinzeit Islamismus angebracht.
| Zitat: |
Bist du sicher? Ich habe immer wieder von Soldaten gehört und gelesen, die in ihrem Einsatz private Ausflüge gemacht haben.
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Im Kosovo oder in Bosnien ist das schon möglich, in Afgahnistan kann man das vergessen. |
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Verfasst am: Do 25. Jun. 2009; 17:21 |
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| Monrise |
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Natürlich war das kein Ausflug, sondern Kampfeinsatz und ich stehe dazu, dass ich diesen Kriegseinsatz der Deutschen absolut ablehne, wie übrigens nach IFO Institut zwei Drittel der Deutschen auch.
Ich bin auch der Meinung, wenn diese Regierung nach Jahren der Ablehnung durch die Bevölkerung für dieses Untrnehmen, aus rein politischen Gründen auf der Teilnahme an diesem Krieg besteht, dann kann man auch mal zynisch sein.
Im Übrigen sehe ich die Epoche des "Kommunismus" weder als Schreckgespenst noch als eine Zeit der Armut, mir gings ganz gut. |
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Verfasst am: Do 25. Jun. 2009; 17:31 |
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| Monrise |
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| Noch ein Nachsatz, ich wollte mich in meinem Sprachgebrauch etwas unserem verehrten Verteidigungsminister anpassen, der ja immer betont, dass dies kein Kriegseinsatz wäre und von vernetzter Sicherheit und Aufbauhilfe spricht, sehr passend, wenn man davon ausgeht, dass die Truppe nur noch in gepanzerten Fahrzeugen unterwegs ist, wenn überhaupt und selbst dann sind sie nur noch damit beschäftigt sich selbst zu retten. |
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Verfasst am: Do 25. Jun. 2009; 19:16 |
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| Boracay |
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| Monrise hat folgendes geschrieben: | | Natürlich war das kein Ausflug, sondern Kampfeinsatz und ich stehe dazu, dass ich diesen Kriegseinsatz der Deutschen absolut ablehne, wie übrigens nach IFO Institut zwei Drittel der Deutschen auch. |
Gleichzeitig befürworten 61% der deutschen den ISAF Einsatz (gleiche Umfrage). Schon lustig unser Volk.
Die Umfrage wurde übrigens von Emnid durchgeführt und nicht vom Institut für Wirtschaftsforschung.
| Zitat: |
Ich bin auch der Meinung, wenn diese Regierung nach Jahren der Ablehnung durch die Bevölkerung für dieses Untrnehmen, aus rein politischen Gründen auf der Teilnahme an diesem Krieg besteht, dann kann man auch mal zynisch sein. |
Dinge gegen den Volkswillen durchzusetzen ist auch Aufgaben einer Regierung. Gott sei dank wurde das beim Doppelbeschluß damals gemacht. Man kann nicht nur populäre Entscheidungen treffen.
| Zitat: |
Im Übrigen sehe ich die Epoche des "Kommunismus" weder als Schreckgespenst noch als eine Zeit der Armut, mir gings ganz gut. |
Im sozialistischen Vorzeigestaat DDR, der sich durch Entführungen am leben hielt kann man das vielleicht mit
Abstrichen behaupten (auch wenn jeder Hartzer heute ein wesentlich besseres Leben führt). Weiter im Osten sah die Sache wesentlich heftiger aus.
| Zitat: | | dass dies kein Kriegseinsatz wäre |
Seit 2001 sind in Afgahnistan 16 deutsche Soldaten gefallen, 2 pro Jahr. Ist das wirklich ein Krieg? |
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Verfasst am: Do 25. Jun. 2009; 20:02 |
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| Monrise |
| Yetijäger |
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Verfasst am: Fr 26. Jun. 2009; 02:19 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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| Zitat: |
| Zitat: | | Wieso ist der Kampf gegen Kommunismus denn angebracht und der Kampf gegen islamische Terrorbasen nicht? Sind da nicht noch ein paar verstaubte Feindbilder im Spiel? |
Verwechselst du mich hier irgendwie?? Natürlich ist der Kampf gegen den Steinzeit Islamismus angebracht. |
Vermutlich.
| Zitat: | | Dinge gegen den Volkswillen durchzusetzen ist auch Aufgabe einer Regierung. Gott sei dank wurde das beim Doppelbeschluß damals gemacht. Man kann nicht nur populäre Entscheidungen treffen. |
Eher die Aufgabe von Regierungen Kommunistischer Länder, oder? Demokratische Länder sollten eigentlich den Volkswillen schon akzeptieren. Vielleicht bin ich da einfach zu sehr Schweizer...  |
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Verfasst am: Sa 27. Jun. 2009; 04:29 |
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| sandsturm |
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| Anmeldungsdatum: 17.10.2004 |
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| Monrise hat folgendes geschrieben: |
Im Übrigen sehe ich die Epoche des "Kommunismus" weder als Schreckgespenst noch als eine Zeit der Armut, mir gings ganz gut. |
Da bist du nicht der einzige. 49 Prozent der befragten Ostdeutschen sagten in einer Umfrage, dass die DDR mehr gute als schlechte Seiten gehabt hat; weitere acht Prozent vertraten die Ansicht, die Menschen hätten in der DDR glücklicher und besser gelebt als heute. Das heisst also 58 Prozent (Mehrheit) der Menschen, die das System tatsächlich am eigenen Leib erfahren haben, dass die DDR kein "Schreckensgespenst" war. Dagegen sagten aber 78 Prozent der Westdeutschen, die DDR habe mehr schlechte als gute Seiten gehabt, also interessanterweise diese Leute, welche das Schreckensgespinst von aussen kannten. Ich denke, dieses Resultat spiegelt auch 20 Jahre nach dem Mauerfall noch sehr stark die Linien der alten Propaganda wider.
http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/57-Prozent-der-Ostdeutschen-sehen-die-DDR-positiv/43614 |
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_________________ Bitte keine PN. Ich beantworte gerne jede Frage. Aber nur solche, die im Forum gepostet sind, sonsts bringt das ja nicht allesn etwas. |
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Verfasst am: Sa 27. Jun. 2009; 12:33 |
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| Boracay |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 12.12.2008 |
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| sandsturm hat folgendes geschrieben: |
Da bist du nicht der einzige. 49 Prozent der befragten Ostdeutschen sagten in einer Umfrage, dass die DDR mehr gute als schlechte Seiten gehabt hat; weitere acht Prozent vertraten die Ansicht, die Menschen hätten in der DDR glücklicher und besser gelebt als heute. Das heisst also 58 Prozent (Mehrheit) der Menschen, die das System tatsächlich am eigenen Leib erfahren haben, dass die DDR kein "Schreckensgespenst" war. Dagegen sagten aber 78 Prozent der Westdeutschen, die DDR habe mehr schlechte als gute Seiten gehabt, also interessanterweise diese Leute, welche das Schreckensgespinst von aussen kannten. |
Wenn man heute so ne Umfrage über das 3te Reich unter 90jährigen machen würde, käme mann wohl auf ähnliche Resultate. Wie viele Autobahnen hat Erich eigentlich gebaut?
Die DDR war pleite, Jahrzehnte hinter dem technologischen Stand im Westen zurück, die Mangelwirtschaft war extrem, die Betriebe nicht konkurenzfähig, die Lebenserwartung niedriger als im Westen, teilweise waren die Wohnungen mit Etagenplumsklo ausgestattet (noch in den 80ern), auf nen Trabi musste man 15 Jahre warten und dann auch noch abartige Geldbeträge dafür hinlegen, Bananen konnte man bis zur Wende nicht kaufen,...
Und weil die DDR so ein Paradies war, verpissten sich die Leute reihenweise aus der Mangelwirtschaft. 1.000 Menschen bezahlten diesen Versuch mit dem Leben. Das heutige Lebensniveau von Hartz 4 Empfängern ist höher als es im Durchschnitt in der DDR war.
Aber klar, war ja auch nicht alles schlecht unterm Adolf. |
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Verfasst am: Sa 27. Jun. 2009; 13:21 |
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| Monrise |
| Yetijäger |
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| Anmeldungsdatum: 11.02.2007 |
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| Darf ich hier sagen, dass mich deine idiologischen Phrasen langweilen oder ist das eine Beleidigung? |
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Verfasst am: Mo 13. Jul. 2009; 13:22 |
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| Rastlos |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 29.07.2008 |
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Dieser ganze Thread zeigt mal wieder allzu deutlich, dass politische Diskussionen in einem Reiseforum absolut nichts zu suchen haben  |
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_________________ Wer rastet der rostet und es gibt einfach zu viel Schönes auf unserer Erde zu entdecken!
www.weltbummeln.de |
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Verfasst am: Di 14. Jul. 2009; 02:09 |
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| Pantitlan |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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| Sehe ich nicht so. Als wir dieses Reiseforum gründeten, wollten wir uns eigentlich eher politisch positionieren. Der Plan war, dass man darüber diskutieren kann, was in den Reiseländern abläuft und wie das mit dem Tourismus verknüpft ist. Dass die meisten Leuten schliesslich nur nach dem Wetter gefragt haben, hat dazu geführt, dass dieses Reiseforum ein bisschen so geworden ist, wie die meisten anderen auch. |
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