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 | 25000 Yuan für Verlängerung von Visum in Beijing |  |
Verfasst am: Di 16. Dez. 2008; 07:34 |
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| Pantitlan |
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Scheinbar haben sich die Behörden in Beijing etwas Neues ausgedacht, um sich vor der Arbeit zu drücken oder um die heimischen Banken zu fördern?
Aber ich erzähle das lieber der Reihe nach. Also eine Bekannte von mir musste ihr Touristenvisum um einen Monat verlängern. Von 60 Tagen auf 90. Eigentlich sollte man erwarten, dass dies kein Problem sein sollte, da man ja in Deutschland auch direkt ein 90 Tages Touristenvisum bekommen kann. Doch als meine Bekannte auf der Polizeistation war hiess es dort, sie müsse auf einem chinesischen Bankkonto 25000 Yuan vorweisen.
Das ist natürlich Schwachsinn! Denn erstens ist 25000 Yuan, also 2500 Euro, sehr viel mehr als man als normaler Tourist überhaupt in einem Monat braucht. Zweitens macht es keinen Sinn, das viele Geld erstmals teuer nach China zu transferieren, auf ein Konto zu stellen und danach den Rest wieder nach Europa zurückzutransferieren. Gut, für die Banken in China ist das vielleicht gut, aber sonst absoluter Schwachsinn.
Meine Bekannte hat das dann auch nicht gemacht/machen können und ist stattdessen nach Shanghai gefahren, um dort die Verlängerung zu beantragen. Und siehe: Dort wusste man von dieser seltsamen Regel nichts.
Hat sonst jemand solche Erfahrungen gemacht oder handelt es sich dabei um einen Einzelfall? |
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Verfasst am: Do 18. Dez. 2008; 10:33 |
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| Aremonus |
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Also ich musste auch irgendwie 2000 Franken für 2 Wochen vorweisen - sie mussten jedoch bloss verfügbar sein; Ausdruck meines Kreditkartenbetrages hat völlig gereicht.
Ich glaube, deine Bekannte hat da etwas verwechselt oder der Schalteronkel war nicht so auf der höhe. Sie musste bloss vorweisen, dass sie 25k yuan hat und 300 yuan auf das chinesische Konto der Polizei als bearbeitungsgebühr überweisen...
Sie selber braucht kein chinesisches Konto. |
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Verfasst am: Do 18. Dez. 2008; 11:21 |
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| Pantitlan |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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| Ich kann nicht beurteilen, ob sie da was falsch verstanden hat. Tatsache ist aber, dass wir nun schon drei verschiedene Versionen haben. Die von Dir, ihre in Peking und ihre in Schanghai. Gerade bei diesen Visasachen herrscht in China viel willkür. Das ist ja schon lange so: Wenn man einem Ort keine Verlängerung bekommt, geht man halt an den nächsten Ort. |
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Verfasst am: Do 18. Dez. 2008; 11:53 |
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| Aremonus |
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oder man geht zum Schalter neben an (obwohl die das kaum gutheissen werden...)
Ich glaub man muss eigentlich schon zeigen, dass man noch einen gewissen Betrag zu Verfügung hat. Es geht hier ja auch nicht darum, zu zeigen, dass man genügend kaufen kann, sonder vor allem zu zeigen, dass man etwaige Bussen und Spitalaufenthalte bezahlen kann. Ist bei uns auf jedenfall so... |
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_________________ QQ: 545426093 |
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Verfasst am: Mo 23. Feb. 2009; 05:00 |
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| kensen468 |
| Rastloser |
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In der Hoffnung, dass vielleicht mal jemand von dieser Erfahrung profitieren kann, erzähle ich mal meine Geschichte auch noch
Ich war in Zigong in einem Privathaushalt untergebracht. Der erste wichtige Punkt dabei: Nie bei der lokalen Polizeistation registrieren, sondern zum Hauptquartier der jeweiligen Stadt gehen, auch wenn's vielleicht ein längerer Weg ist.
Als ich mein Visum verlängern wollte, haben die meine Daten der Registrierung nicht finden können, weil die Polizeistation (irgendeine winzigkleine über einem Copyshop in Zigong) sie nicht ins Netzwerk geladen hat.
Der Beamte, der meinen Antrag auf Verlängerung bearbeitet hat, war allerdings sehr freundlich und hat die Sache selbst in die Hand genommen. Meine Gastgeber und ich konnten die Registration direkt bei ihm nachholen.
Die Verlängerung selbst war nur für zwei Tage, aber auch sonst wollen sie kein Geld oder so sehen, ich musste einfach etwa tausendmal für irgendwelche Fotos modellstehen. Normalerweise dauert dieBearbeitung fünf Arbeitstage (Minimum!), also solche Dinge unbedingt sofort in die Hand nehmen, wenn man weiss, dass man verlängern muss! In meinem Fall haben sie eine Ausnahme gemacht, da ich weiterreisen wollte und ich konnte meinen Pass drei Tage später wieder abholen.
Fazit also:
Auf dem Land ist die Verlängerung meist relativ einfach, Geld wird selten vorausgesetzt. Aber man sollte sich wirklich frühzeitig darum kümmern, es kann einige Tage dauern. Und wann immer man die Polizei braucht, aber es nicht dringend ist, sollte man sich an eine grössere Station wenden und nicht die nächstbeste. |
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Verfasst am: Mo 23. Feb. 2009; 05:20 |
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| Aremonus |
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| Zitat: | | Der erste wichtige Punkt dabei: Nie bei der lokalen Polizeistation registrieren, sondern zum Hauptquartier der jeweiligen Stadt gehen, auch wenn's vielleicht ein längerer Weg ist. |
Ich hatte da keine Probleme, da ich den Chef einer solchen kleinen Station kenne. Mir haben die auch gleich ein Dokument gegeben, das bestätigt, dass ich mich angemeldet hab'... von dem her konnte ich sicher gehn, dass es keine Probleme geben wird. Gab es auch nicht - die Passverlängerung dauerte keine 10 Minuten. |
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Verfasst am: Mo 23. Feb. 2009; 11:21 |
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| kensen468 |
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Naja, sagen wir mal: Lasst euch auf jeden Fall alles irgendwie schriftlich bestätigen
10 Minuten?
Ich war zwei Stunden dort und das mit der fehlenden Registration haben sie irgendwie 10min vor Schluss bemerkt, ich war solange dort für den ganzen Rest  |
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Verfasst am: Mo 23. Feb. 2009; 11:46 |
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| Aremonus |
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naja, es war nicht das erste mal. Ich ging hin mit allen Dokumenten, die machten ein Foto, nahmen den Pass.
Ne woche später ging ich hin, nahm ein einzahlungsschein, ging zur bank (das dauerte 20minuten, dort musste ich anstehn) um zu bezahlen und holte meinen Pass. In der Polizeistation war ich also nur kurz... |
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