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 | Auslandspraktika: Viele wollen nach Asien |  |
Verfasst am: Mi 01. Okt. 2008; 02:07 |
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| Pantitlan |
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Das überrascht mich nun doch ein bisschen: Scheinbar sind Praktika in den ostasiatischen Ländern besonders gefragt. Malaysia, Thailand und die Philippinen liegen bei Studenten derzeit voll im Trend, sagt Corinna Roosen, Inhaberin der internationalen Praktikantenvermittlung „Der Praktikant“ aus Willich laut einer Pressemitteilung. „Sie können dort fast alles machen. Betriebswirte, insbesondere Spezialisten für den internationalen Handel, werden genauso für ein Praktikum gesucht wie IT-Fachleute und Marketingexperten.“ China, das als zusätzlichen Magneten die olympischen Spiele habe, andererseits mit Imageproblemen und aktuell auch der Natur kämpfen müsse, sei derzeit deutlich weniger gefragt.
Insgesamt belegt Asien nach Einschätzung der Willicher Praktikantenvermittlung derzeit den ersten Platz. Die USA haben an Anziehungskraft deutlich verloren, denn die restriktive Einreisepolitik, eine extrem schlecht zu erreichende Botschaft und teure Ansagedienste zu Einreisefragen verschrecken die Studenten. „Auch Australien, wo einst alle hinreisen wollten, ist längst nicht mehr so gefragt“, betont Roosen. „Und andere Regionen haben ihre eigenen Handikaps. So müssen sich Praktikanten in den Balkanländern während ihres Aufenthalts ständig bei der Polizei melden.“ Darüberhinaus macht sich bei den Studenten auch ein gewisses Kostenbewusstsein bemerkbar. Geht es um die Unterkunft, punktet Asien mit Kosten zwischen 80 und 200 € pro Monat. Bei einem Aufenthalt in den USA schlägt die Unterkunft hingegen schon mit 400 bis 500 € pro Monat zu Buche. |
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Verfasst am: Mi 01. Okt. 2008; 05:13 |
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| Aremonus |
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Könnte es nicht auch sein, dass Studenten, welche in den USA ein Praktikum machen wollen, sich dieses selbst suchen, da man ganz einfach gute Verbindungen zu US-amerikanischen Firmen aus der Schweiz knüpfen kann?
Englisch kann ja jeder Student und wer kurz nach Google Europe in Zürich anruft, kann sich dort auch ein Praktikum in Californien machen. Ich für meinen Teil brauichte da keine Vermittlungs stelle.
In Malaysien sieht es jedoch anders aus - da kann man die Sprache nicht und wieviele Malayische Firmen die in Europa tätig sind, kann man schnell aus dem Bauch heraus aufzählen? Dort bietet sich eine Vermittlungsagentur schon an.
Mich persönlich erstaunt, dass sich so wenige für Japan interessieren - besonders für Betriebswirte und IT-Fachleute ist Japan doch besonders interessant, da es eine Kapitalintensive Industire wie Europa aber auch ein exotisches Feeling wie Asiatische Länder bietet. Ein Pratikum in Japan im CV bringt doch bestimmt mehr als eins in Indonesien... |
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Verfasst am: Mi 01. Okt. 2008; 06:35 |
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| Pantitlan |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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| Das stimmt. Ebenfalls erstaunt mich, dass China so schlecht da steht. Ruf hin oder her. Aber immerhin gibt es ja jede Menge Sinologen, die sich auf solche Praktika stürzen müssten. Aber vermutlich hast du mit deinem Verdacht recht: Auch Sinologen nutzen nicht das Netzwerk dieser Frau, sondern gehen über ihre Unis. |
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Verfasst am: Mi 01. Okt. 2008; 07:30 |
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| Aremonus |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 07.10.2005 |
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| Naja, oder sie machen garnicht erst ein Praktikum, sondern arbeiten direkt vollzeit... Verdient man besser, hat interessanteres zu tun und lernt gleichviel oder mehr business chinesisch... |
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Verfasst am: Do 02. Okt. 2008; 02:27 |
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| Malapascua2 |
| Fullmoonpartyjäger |
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| Anmeldungsdatum: 04.08.2008 |
| Beiträge: 32 |
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| Aremonus hat folgendes geschrieben: |
Mich persönlich erstaunt, dass sich so wenige für Japan interessieren |
Sprache. Die Englischketnisse der Japaner sind nicht wirklich berühmt.
Ein Kumpel von mir hat ein Praxissemester in Japan gemacht. Er und der Boss waren die Einzigen die Englisch gesprochen haben. War für ihn ganz schön heftig.
Da hatten es meine Kumpels in Thailand schon leichter. Auch mit dem anderen Geschlecht......
Arbeit ist nicht alles. |
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Verfasst am: Do 02. Okt. 2008; 02:59 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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| Das ist nun überhaupt nicht meine Beobachtung. Japaner können sehr gut englisch. Die Aussprache ist einfach schlecht und es braucht eine Weile, bis sie sich getrauen. Und Japanerinnen sind an Ausländern eigentlich durchaus interessiert. Das ist nun schwer zu vergleichen, aber ich habe den Eindruck, dass es sehr viel leichter ist, eine Japanerin kennen zu lernen als eine Thailänderin. |
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Verfasst am: Do 02. Okt. 2008; 10:34 |
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| robbe |
| Yetijäger |
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| Anmeldungsdatum: 08.07.2008 |
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Ich glaube ein Grund dafür, dass immer mehr junge Menschen Praktikas in Asien machen ist, dass in den letzten Jahren Studiengänge/-richtungen und vor allem auch die Möglichkeiten später im Zusammenhang mit Asien zu arbeiten, sei es selbst in Asien oder auch nur die Arbeit mit asiatischen Firmen im eigenen Land, stark gestiegen sind. Das ist zwar sicherlich schon lange möglich, allerdings ist Asien in den letzten Jahren stärker in den Fokus gerückt, was dann auch zuvor eher Uninteressierte zu Asien gezogen hat, weil sie einfach aufmerksam geworden sind.
zu Panti: Wie meinst du schlechte Aussprache von Japanern? Undeutlich oder fehlt einfach der Klang der Sprache (zB keine gute Aussprache des "th" etc.)? |
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Verfasst am: Do 02. Okt. 2008; 10:42 |
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| Aremonus |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 07.10.2005 |
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| Zitat: | | Ich glaube ein Grund dafür, dass immer mehr junge Menschen Praktikas in Asien machen ist, dass in den letzten Jahren Studiengänge/-richtungen und vor allem auch die Möglichkeiten später im Zusammenhang mit Asien zu arbeiten, sei es selbst in Asien oder auch nur die Arbeit mit asiatischen Firmen im eigenen Land, stark gestiegen sind. Das ist zwar sicherlich schon lange möglich, allerdings ist Asien in den letzten Jahren stärker in den Fokus gerückt, was dann auch zuvor eher Uninteressierte zu Asien gezogen hat, weil sie einfach aufmerksam geworden sind. |
Naja, dann würde sich aber gerade China sehr stark anbieten, und das soll ja gerade eben nicht der Fall sein... |
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Verfasst am: Do 02. Okt. 2008; 10:47 |
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| robbe |
| Yetijäger |
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| Anmeldungsdatum: 08.07.2008 |
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Thailand, Malaysia oder auch Vietnam bieten sich wirtschaftlich auch sehr gut an. Bei China schrecken vielleicht Komplikationen, wie z.B. Visum ab oder auch das allgemeine Leben dort, auch wenn es nicht stimmt, gibt es ja genug Vorurteile gegenüber China.
Ich habe zB schon öfters im TV deutsche Arbeiter in China gesehen, die dann irgendeine Fabrik weit weg von den größeren bekannten Städten geleitet haben und sich dann zB über mangelnde Hygiene in dortigen Krankenhäusern oder anderen Dingen negativ geäußert haben. |
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Verfasst am: Do 02. Okt. 2008; 12:18 |
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| Pantitlan |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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| Zitat: | | zu Panti: Wie meinst du schlechte Aussprache von Japanern? Undeutlich oder fehlt einfach der Klang der Sprache (zB keine gute Aussprache des "th" etc.)? |
Ich meine so etwas, was man am besten Hiraganisierung nennt. Japaner lernen Englisch mit japanischen Zeichen und Ausspracheregeln. Da wird dann auch Christmas eben kurisumasu und so weiter. Wenn man die Regeln einmal kennt, versteht man die Leute aber sehr gut. |
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Verfasst am: Do 02. Okt. 2008; 17:20 |
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| Eos |
| Yetijäger |
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| Anmeldungsdatum: 26.10.2006 |
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| Aremonus hat folgendes geschrieben: |
Mich persönlich erstaunt, dass sich so wenige für Japan interessieren - besonders für Betriebswirte und IT-Fachleute ist Japan doch besonders interessant, da es eine Kapitalintensive Industire wie Europa aber auch ein exotisches Feeling wie Asiatische Länder bietet. Ein Pratikum in Japan im CV bringt doch bestimmt mehr als eins in Indonesien... |
Da wäre ich mir gar nicht mal so sicher...
Je nach dem in welcher Branche man als Wirtschaftler eigentlich arbeiten will, denke ich dass eine Arbeitserfahrung in einem "dritte Welt"-Land einfach außergewöhnlicher klingt und somit aus dem Einheitsbrei von CVs hervorsticht.
Innerhalb Europas oder USA findet man als gut ausgebildeter Studenten oder Absolvent schnell einmal einen Job, aber aus Erfahrung kann ich sprechen, dass es in anderen Regionen nicht ganz so einfach geht. (zumindest wenn man in einer renomierten Firma arbeiten will und das am besten bezahlt)
Abgesehen davon zählen die Ländern SO-Asiens derzeit (immer noch?) zu den emerging markets und somit zu einer durchaus interessanten Region für Unternehmen. |
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