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Weltreiseforum Foren-Übersicht » China, Taiwan und Tibet » Volkswirtschaftlicher Schaden der Olympischen Spiele Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3  Weiter
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BeitragVerfasst am: Mi 30. Jul. 2008; 18:03 Antworten mit Zitat
Rastlos
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 29.07.2008
Beiträge: 154
Wohnort: Münster




Kandaharlady hat folgendes geschrieben:
Bist jetzt könnt ihr in wenigen Tage einen chinesischen Visa beantragen, aber wir müssen Monate warten. Ausserdem ist es auch viel komplizierter.. Confused

Und was hat das mit einem "Wirtschaftlichen Schaden" für China zu tun?

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BeitragVerfasst am: Mi 30. Jul. 2008; 18:06 Antworten mit Zitat
Kandaharlady
Holidayresort-Guru
Anmeldungsdatum: 16.09.2004
Beiträge: 15
Wohnort: Basel/Beijing




Rastlos hat folgendes geschrieben:
Kandaharlady hat folgendes geschrieben:
Bist jetzt könnt ihr in wenigen Tage einen chinesischen Visa beantragen, aber wir müssen Monate warten. Ausserdem ist es auch viel komplizierter.. Confused

Und was hat das mit einem "Wirtschaftlichen Schaden" für China zu tun?


nein, nicht deswegen. Aber weil ihr immer beschwerdet, dass jetzt Visa für China komplizierter zu bekommen ist oder verkurzt worden ist...
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BeitragVerfasst am: Mi 30. Jul. 2008; 18:12 Antworten mit Zitat
Rastlos
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 29.07.2008
Beiträge: 154
Wohnort: Münster




Kandaharlady hat folgendes geschrieben:
nein, nicht deswegen. Aber weil ihr immer beschwerdet, dass jetzt Visa für China komplizierter zu bekommen ist oder verkurzt worden ist...

Bei der weltgrößen Konsumgütermesse der Welt im April in Guangzhou fehlten ein sehr großer Teil der üblichen Einkäufer (vor allem aus den USA) und das nur wegen der neuen Visaregulierungen. Dadurch gingen extrem vielen chinesischen Lierferanten große Aufträge verloren.
DAS nenne ich einen wirtschaftlichen Schaden!

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BeitragVerfasst am: Do 31. Jul. 2008; 02:14 Antworten mit Zitat
Pantitlan
Site Admin
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4212
Wohnort: Beijing (Basel)




Ich denke, man sollte hier die moralische und die wirtschaftliche Seite auseinander halten. Moralisch finde ich es auch problematisch, dass Chinesen praktisch ausgeschlossen werden, während Europäer weitgehend problemlos nach China reisen können. Das ist ungerecht, ja. Aber es hat auch seinen Grund und damit kommen wir zur wirtschaftlichen Seite.

Soweit ich weiss, sind Geschäftsreisen für Chinesen kein grosses Problem. Es geht um private Touristenvisa. Und hier haben wir einmal eine ganz andere Ausgangslage: Während Chinesen ein wirtschaftlich grosses Interesse haben, in Europa illegal zu arbeiten (was der europäischen Wirtschaft wegen Billigpreisen schadet), sind die Ausländer, welche in China arbeiten meistens Leute, welche eine Arbeit machen, die Chinesen nicht können. Das trifft auch auf die vielen illegalen oder halblegalen Sprachlehrer zu.

Hier ist noch ein Gespräch mit dem Direktor von Schweiz Tourismus - in Deutschland oder anderen eurpäischen Ländern wird die Lage ähnlich sein. Er sagt, dass immer mehr Chinesen sich für die Schweizer Visumsregeln qualifizieren und wir es bei den Individualreisen mit einem Wachstum von bis zu 40 Prozent zu tun haben.
http://german.china.org.cn/travel/txt/2008-07/28/content_16083434.htm

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BeitragVerfasst am: Do 31. Jul. 2008; 07:58 Antworten mit Zitat
Aremonus
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 07.10.2005
Beiträge: 615
Wohnort: Basel




Die Schweiz erteilt immer noch Visa fuer mehr als 30 Tage an Chinesen - 60 Tage ist gleichschwer wie 30 Tage...
China hingegen erteilt maximal Visa fuer 30 Tage, das ist das Problem.

Abgesehn davon ist es - wie Panti bereits gesagt hat - fuer chinesische Geschaeftsleute auch nicht so schwer, ein Schweizer Visum zu kriegen, selbst multiple entry ist moeglich.

Die Unterschiede bei der Visumsqualifikation verdeutlichen trotzdem ziemlich deutlich den unsozialen Aspekt eines Sozial Staates:
Wer drinn ist, dem gehts gut - wer draussen ist, bleibt aussen vor, auch wenn er drinnen benoetigt wird (wie beispielsweise billige, unqualifizierte Arbeitskraefte aus China).
So kommt es auch, dass sich 3. Klassige Europaer sich in China wie die Elite fuehlen und verhalten koennen, was dann oft zu unschoenen auswuechsen fuehrt. Gibt da auch einen ziemlich kontroversen Blog von nem Typen Namens Chinabounder - wurde auch schon im Guardian beschrieben:
http://chinabounder.blogspot.com/

Der ist ein frustrierter Englaender der nach Shanghai geht, als Lehrer arbeitet (und dabei schaut, dass er moeglichst wenig zu tun hat) und besser bezahlt wird, als die viel besseren lokalen englisch Lehrer. In seiner Freizeit angelt er sich Frauen und kritisiert die Regierung Chinas.

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BeitragVerfasst am: Do 31. Jul. 2008; 10:32 Antworten mit Zitat
Alex
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 19.02.2005
Beiträge: 1789
Wohnort: Deutschland




Zitat:
Der ist ein frustrierter Englaender der nach Shanghai geht, als Lehrer arbeitet (und dabei schaut, dass er moeglichst wenig zu tun hat) und besser bezahlt wird, als die viel besseren lokalen englisch Lehrer. In seiner Freizeit angelt er sich Frauen und kritisiert die Regierung Chinas.
Wow.... das ist jetzt aber mal keine besonders sachliche Darstellung... Rolling Eyes

Gruß,
Alex
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BeitragVerfasst am: Fr 01. Aug. 2008; 16:47 Antworten mit Zitat
Aremonus
Forenveteran
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ja, ein bisschen polarisieren schadet nie Wink

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BeitragVerfasst am: Sa 02. Aug. 2008; 15:51 Antworten mit Zitat
Kandaharlady
Holidayresort-Guru
Anmeldungsdatum: 16.09.2004
Beiträge: 15
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Pantitlan hat folgendes geschrieben:

Soweit ich weiss, sind Geschäftsreisen für Chinesen kein grosses Problem. Es geht um private Touristenvisa. Und hier haben wir einmal eine ganz andere Ausgangslage: Während Chinesen ein wirtschaftlich grosses Interesse haben, in Europa illegal zu arbeiten (was der europäischen Wirtschaft wegen Billigpreisen schadet), sind die Ausländer, welche in China arbeiten meistens Leute, welche eine Arbeit machen, die Chinesen nicht können. Das trifft auch auf die vielen illegalen oder halblegalen Sprachlehrer zu.


In Europa, z.B. in der Schweiz sind aber meisten illigale Arbeiter nicht aus China.. Confused Und so viel ich weiss, arbeiten die meisten Chinesen hier illigal in Chinesischen Restaurants. Ansonsten gibt's nicht so viele illigale arbeitende Chinesen.

Ich kennen auch viele Chinesen, die hier Forschungen machen oder an der Uni Doktoranten machen.

Es gibt es auch sehr wenige Chinesen (ich habe noch nie gehört), welche hier in der Schweiz (ich denke europaweit) sozialabhänglich sind, im Gegenteil zum welchen anderen Bevölkerungen. Rolling Eyes
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BeitragVerfasst am: So 03. Aug. 2008; 08:53 Antworten mit Zitat
Aremonus
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 07.10.2005
Beiträge: 615
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Das zeigt doch, dass es funktioniert Laughing

Es ist auch kein Problem, als Chinese in der Schweiz zu studieren, so fern man gut genug im Abschlussexamen ist (glaub so 650 von 750 punkten oder so), gut genug englisch oder deutsch (je nach Uni und Studium) kann und in der Lage ist, die Unterhaltskosten in der Schweiz zu zahlen oder aber ein Stipendium erhaelt.

Du musst auch Unterscheiden, warum die Leute hierher kommen. Chinese kommen her um zu arbeiten, wenn sie es schaffen - manche Anderen fluechten hierher vor Verfolgung. Die fallen dann dem Staat zur Last.
Aber du hast recht - als Doktor oder Professor ist es kein Problem, in die Schweiz zu kommen; oder als Schweizer in ein anderes Land zu gehen.
Was lernen wir daraus?
Man sollte am besten nen Doktortitel holen Laughing

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BeitragVerfasst am: So 03. Aug. 2008; 14:05 Antworten mit Zitat
Kandaharlady
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Anmeldungsdatum: 16.09.2004
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Aremonus hat folgendes geschrieben:
Das zeigt doch, dass es funktioniert Laughing
Aber du hast recht - als Doktor oder Professor ist es kein Problem, in die Schweiz zu kommen; oder als Schweizer in ein anderes Land zu gehen.
Was lernen wir daraus?
Man sollte am besten nen Doktortitel holen Laughing


jaja.. vielleicht holt deine Freudin hier nen Doktortitel.. Laughing

Na? Ist sie nicht schon fast fertig mit der Uni in China? Cool

lg
xx Wink
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BeitragVerfasst am: So 03. Aug. 2008; 17:26 Antworten mit Zitat
Aremonus
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 07.10.2005
Beiträge: 615
Wohnort: Basel




ja, naechsten Sommer ist sie durch.. aber sie wird nicht zum Master oder gar zum Doktor weitermachen, dafuer ist ihr die Uni (auch wenn es eine Key-Uni ist) zu doof. Die haben ein System wie wir in einer Schule, da ist nichts mit frei denken....

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BeitragVerfasst am: Mo 04. Aug. 2008; 01:39 Antworten mit Zitat
Pantitlan
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4212
Wohnort: Beijing (Basel)




Zitat:
In Europa, z.B. in der Schweiz sind aber meisten illigale Arbeiter nicht aus China.. Und so viel ich weiss, arbeiten die meisten Chinesen hier illigal in Chinesischen Restaurants. Ansonsten gibt's nicht so viele illigale arbeitende Chinesen.


Ich sage nicht, dass es viele Chinesen sind, welche das tun, sondern, dass es viele gibt, die das tun würden, wenn sie es problemlos tun könnten. Das ist auch an sich nichts Falsches. Wenn ich in einem anderen Land viel mehr verdienen kann, dann würde ich auch versuchen, dort zu arbeiten. Tue ich ja eigentlich auch... Smile

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