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 | Hirnhautentzündung in Indien. |  |
Verfasst am: Do 30. Jun. 2005; 10:59 |
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| Ich habe gelesen, dass im Stadtgebiet von Delhi die Fälle von Hirnhautentzündung zugenommen haben. Nun sollen angeblich Touristen, die dorthin wollen, sich gegen Meningokokken-Meningitis impfen lassen. Vor allem Individualreisende, die auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln engen Kontakt zur Lokalbevölkerung haben, sollen sich impfen lassen. Weiss jemand, ob diese Impfung nun vorgeschrieben ist, oder "nur" empfohlen? |
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Verfasst am: Do 30. Jun. 2005; 12:16 |
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| Ist bei der Einreise nicht vorgeschrieben, wird aber schon seit jeher Indienreisenden empfohlen. Von den ganzen empfohlenen Impfungen ist die Menigokokken Impfung noch eine der günstigen, da man sich nur einmal impfen lassen muss. Ich denke wenn man einen Flug nach Indien bezahlen kann, müsste man auch in der Lage sein für seine Gesundheitsvorsorge aufzukommen. |
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Verfasst am: Mo 14. Nov. 2005; 15:55 |
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Schaut euch mal folgendes an: www.aegis.ch
Das ist eine Impfkritische Seite, die mir sagten es sei nicht notwenid sich gegen irgednetwas zu impfen, solange man folgende Reglen einhält:
- Bake it, cook it or dont' eat it (kurz: Nix Rohes)
- Nur sauberes Wasser trinken, Wasserdesinfisziermittel mitnehmen.
Das hat nciht direkt etwas mit Hirnhautentzüdung zu tun, aber man muss sich auch nciht aus Angst gegen alles mögliche Impfen...das ist dann nämlich gefährlicher. |
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Verfasst am: Mo 14. Nov. 2005; 16:48 |
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Ich finde, mit diesen Impfkritischen Seiten muss man ein bisschen vorsichtig sein, da das sehr stark ideologisch geprägt ist. Für mich sogar ein bisschen hirnwaschmässig. Grundsätzlich muss man zwischen aktiven und passiven Impfungen unterscheiden. Aber im Endeffekt ist eine Impfung ja nichts weiteres als eine kontrollierte Erkrankung und da spricht ja wohl nicht so viel dagegen.
In Ländern wie Indien, wo die ärztliche Versorgung alles andere als gut ist, würde ich mich schon impfen lassen. Vor allem, wenn ich länger aufs Land gehen würde. Denn eine hirnhautentzündung in indien brauche ich noch weniger als eine hier in Europa. |
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Verfasst am: Mo 14. Nov. 2005; 22:02 |
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Solche Seiten wirken schon sehr ideologisch, ich habe aber von Aegis ein Buch gelesen "Kritische Analyse der Impfproblematik" und die schreiben da nicht irgendwas rein, sondern geben fundierte Auskunft sprechen von Fakten und haben auch die dazugehörigen Quellen angegeben.
Man muss ja nicht gleich alles so machen wie die es sagen, aber ich höre gerne eine 2. Meinung zu diesem Thema. (Eine Impfung soll ja angeblich nur Gutes bewirken und niemals irgendein Nebeneffekt auftreten.)
Ich werde vermutlich im März nach Indien gehen, aber mir sicher nicht jetzt noch an die 10 Impfungen reinpullen, das hätte wohl einen kontraproduktiven Einfluss. Daher werde ich mich wohl auf die wichtigsten Impfungen konzentrieren, wahrscheinlich nur Tetanus.
Übrigens: Wusstet ihr das in Indien Homäopathie sehr bekannt und alltäglich ist? Da gehört sowas ins Grundstudium.
So haben z.B auch viele Inder sogenannte Betel Leafs, die Blätter einer Pfefferpflanze. Ein guter Tipp bei kleinen Beschwerden und MAgenverstimmungen.
| Zitat: | | Die medizinischen Wirkungen des Betelpfeffers sind auf vielfältige Weise gesundheitserhaltend. Er gilt vor allem als stimulierend auf die Wahrnehmung aber auch auf das Immunsystem. Die scharfe Komponente Piperin aus anderen Pfefferarten ist nicht enthalten, dafür aber ätherische Öle und zahlreiche andere Wirkstoffe. International zählen Betelblätter zu den Lebensmitteln und unterliegen nicht den Arzneimittelgesetzen. |
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Verfasst am: Di 15. Nov. 2005; 17:20 |
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Peel it, cook it or forgett it, gilt vielleicht für Durchfallerkrankungen und die Hepatitis A, aber vor Tollwut, Meningokokken Meningitis, Polio usw. schützt das überhaupt gar nichts. Meningolkokken werden über Tröpfcheninfektion übertragen, soviel dazu.
Natürlich sollte man sich vorher überlegen, ob eine Impfung wirklich notwendig ist, oder ob es möglich ist sich vor dieser Erkrankung zu schützen bzw. ob der Körper in der Lage ist damit fertig zu werden, aber bei Erkrankungen die lebensbedrohlich sein können, sollte man sich diesem Risiko nicht aussetzten, wenn es Impfungen gibt, diese zu vermeiden.
Man kann sich z.B. mal überlegen warum es bei uns die Polio so gut wie überhaupt nicht mehr gibt, sie in Indien dagegen noch weit verbreitet ist. (Ein Gruss an die Impfgegner)
Naturheilkunde in allen Ehren, aber darauf zu hoffen, dass man eine Meningitis mit ein paar Globulis behandeln kann, wäre mir persönlich zu gefährlich.
Das Problem die meisten mit den Impfungen haben, ist ja finanzieller Natur, wenn man sich aber schon einen Flug nach Indien leisten kann, sollten die Impfungen auch noch drin sein.
Meine Meinung: Hepatitis A/B, Meningokokken Meningitis, Tollwut wenn man sich nicht nur in 5Sterne Hotels, grossen Städten und organisierten Touren aufhält, Polio/Diphterie und Tetanus auffrischen lassen (wird von der Kasse übernommen), evtl. Typhus und Jap. Encephalitis
Die Malariaprophylaxe dagegen finde ich nur notwendig wenn man sich irgendwo im Nirgendwo aufhält wo es keine Krankenhäuser usw. gibt, Standby sollte man aber mit sich führen
Gruss |
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Verfasst am: Di 15. Nov. 2005; 17:34 |
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| Orangenhaut |
| Hardcoretraveller |
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| Anmeldungsdatum: 25.10.2004 |
| Beiträge: 86 |
| Wohnort: Zürich |
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| Habe irgendwo im Hinterkopf, dass Betel süchtig macht und deswegen als Droge gilt. Oder verwechsle ich da was? |
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Verfasst am: Di 15. Nov. 2005; 17:34 |
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Ach ja, die meisten dieser Impfungen immunisieren mehr als 5 Jahre (manche auch um die 10 Jahre) d.h. man hat die nächste Zeit Ruhe und kann fröhlich um die Welt reisen.
Natürlich haben Impfungen manchmal auch Nebeneffekte, deshalb sollte man sich ja auch überlegen was man braucht und was nicht, man sollte nur die Nebenwirkungen in Relation zu den Konsequenzen einer Erkrankungen setzten.
Für mich persönlich wäre es eher kontraproduktiv (um es in Kiwis Worten auszudrücken) zu wissen dass ich nicht geimpft bin!
Zur Betelnuss, auch schon gehört dass Betelnuss im Verdacht steht Mundkrebs zu verursachen, ganz abgesehen von den hässlichen Verfärbungen im Mund und an den Zähnen.
Ich möchte wirklich nicht Alles Naturheilkundliche schlecht reden, z.B. ist die gerade in Südindien verbreitete Ayurvedische Medizin in meinen Augen bei vielen Erkrankungen ziemlich effektiv, nur sind gerade akute Erkrankungen (meningokokkenmeningitis) durch Natruheilkundliche Medizin oder Homöopathie nicht zu behandeln.
Genug jetzt
Gruss |
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Verfasst am: Sa 11. Feb. 2006; 16:35 |
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| Shogun |
| Pauschaltourist |
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| Anmeldungsdatum: 10.08.2005 |
| Beiträge: 5 |
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Ich reise ja viel nach indien, vorallem Kerala, stamme ursprünglich von dort.
Was man beachten muss, ist einfach wie gesagt alles abkochen, wenn man wasser in Restaurants trinkt, sollte man schauen ob der wasser krug noch warm ist, oder ob es eine gelbe farbe hat, dann sind die gut zum trinken.
Ich weiss nicht mehr wann ich mich das letzten mal impfen liess, aber ist auch schon eine weile her. |
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