Heute jährt sich der Militäreinsatz auf dem Tiananmenplatz gegen die Studenten zum 19. Mal. Dazu sind verschiedene Medienberichte erschienen, ich sammeln möchte.
Besonders gut finde ich einen Beitrag von Sebastian Horn in der FAZ. Er schildert nicht nur den Verlauf der Revolte und hinterfragt, das Bild, welches wir im Westen von dem Ereignis haben, sondern beschreibt es auch als einen wunden Punkt in der chinesischen Geschichte bis heute. Man versteht besser, wieso die Regierung noch immer das Ereignis weglügen muss. Interessant finde ich auch die Bemerkung, dass die Studenten unter sich bleiben wollten und Bauern ausschlossen. Das hat mir nämlich hier in Peking kürzlich jemand erzählt, der dabei war. Die Stimmung sei total übergeschwappt und es sei plötzlich nur noch um eine "Diktatur der Studentenführer" gegangen. Er habe dann fünf Tage vor der blutigen Niederschlagung den Platz verlassen.
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