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Weltreiseforum Foren-Übersicht » China, Taiwan und Tibet » China rüstet auf: James Bond Anlage entdeckt Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3  Weiter
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BeitragVerfasst am: Di 06. Mai. 2008; 10:15 Antworten mit Zitat
Cathrin
Rastloser
Anmeldungsdatum: 07.05.2006
Beiträge: 51
Wohnort: Hà Noi




Ich finde die ganze Diskussion sehr interessant, aber ueberzeugt habt ihr mich nicht. Manipuliert wird meiner Meinung nach auf beiden Seiten, wobei man sicher ueber die Intensitaet auf der einen oder anderen Seite unterschiedlicher Meinung sein kann. Deshalb sind mir Aussagen wie
Aremonus hat folgendes geschrieben:
Xinhua lügt dass sich die Balken biegen
in diesem Zusammenhang einfach zu pauschal. Es ist natuerlich der einfachste und bequemste Weg, der Propaganda der einen Seite blind zu vertrauen und die der anderen Seite als Luege abzutun. Ein Argument ist es aber nicht.
Bei der Diskussion zu den Eintraegen in meinem Blog zum Thema Tibet musste ich feststellen, dass einige meiner Leser in ihren Kommentaren leider nur gedankenlos das Maerchen von den "boesen" Chinesen und den "guten" Tibetern, das ihnen immer wieder aufgetischt wird, nachgebetet haben. Aber die Welt besteht doch nicht nur aus Schwarz und Weiss. Fuer mich jedenfalls liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

Auch gegen Vietnam gibt es doch regelmaessig westliche Propaganda, die jeder Grundlage entbehrt. In meinem Blog habe ich vor ein paar Monaten den Versuch gemacht, so etwas zu widerlegen.
http://cathrinka.blog.de/2007/11/05/schauermaerchen_gegen_vietnam_der_missgl~3249515
Ob es mir geglueckt ist, muss natuerlich jeder Leser fuer sich selbst entscheiden. Ich habe keinen Anspruch auf die alleinige Wahrheit. Mit Bezug auf China fallen mir solche Recherchen allerdings viel schwerer. Das liegt an meinen immer noch sehr bescheidenen chinesischen Sprachkenntnissen, aber auch an Zeitmangel, denn im naechsten Monat stehen fuer mich ein paar wichtige Klausuren an.

Viele Gruesse
Cathrin

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BeitragVerfasst am: Mi 07. Mai. 2008; 17:02 Antworten mit Zitat
Aremonus
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 07.10.2005
Beiträge: 644
Wohnort: Basel




Naja ich hab schon seit ich zume rsten Mal in China war damit begonnen, alle für mich wichtigen Nachrichten, welche ich auf CCTV sehe, zu verifizieren - es wird oft falsch berichtet, in mehr als der Hälfte der Fälle.
Hier weiss ich zumindest, dass das, was Berichtet wird, höchst selten falsch ist - öfters Einseitig, aber selten falsch.
Die Xinhua hat sich bei mir auf jedenfall innert den ersten 3 Wochen in China mein Vertrauen verspielt; das haben hier zu Lande bisher bloss Boulevardblätter, die ich ohnehin fast nie lese, und eine hiesige Zeitung geschafft.
Aber eben, jeder muss für sich entscheiden, wem er wie stark vertraut. Ich für meinen Teil habe keine Angst vor dem Dalai Lama und ich bemängle weiterhin die eingeschränkte Redefreiheit und dass China die Journalisten aus Tibet schickte. Dass die Polizei gegen die Demonstranten vorging, war meiner Meinnung nach hingegen gerechtfertigt.

Bei manchen hiesigen Medien bemängle ich auch die einseitige Berichterstattung - auch wenn ich überzeugt bin, dass es mehr Tote gegeben hat, als angegeben (auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass die meisten nicht vom Militär erschossen wurden, wie manche hiesigen Medien sagen). Auch ein vertrauenswürdige Quelle, die zum fraglichen Zeitpunkt oben war, ist der Meinung, dass es wohl weit mehr als 100 Todesopfer gab - seiner Meinung nach war es kein Aufstand, sondern eher ein Bürgerkrieg.

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BeitragVerfasst am: Do 08. Mai. 2008; 01:37 Antworten mit Zitat
Pantitlan
Site Admin
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
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Wohnort: Beijing (Basel)




Noch was zum Thema chinesische Presselandschaft und dem, was ich vorhin gesagt habe: Ein chinesischer Redakteur hatte es gewagt zu schreiben, dass es zwar gut sei, die einseitige westliche Berichterstattung anzuprangern, dass es aber gleichzeitig niemand wage, die chineische zu hinterfragen. Die Wahrheit bleibe auf der Strecke, Nationalismus gewinne die Oberhand.

Das war bereits zu viel der Pressefreiheit. Chang Ping wurde entlassen und hat sich mit einer einzigen kritischen Frage die Karriere ruiniert. Kannst du, Catrin, Dir wirklich vorstellen, dass in diesem Klima der Angst eine objektive Berichterstattung auch nur angestrebt wird?

http://www.welt.de/welt_print/article1971796/Kritischer_Redakteur_entlassen.html


Und dann noch was zum eigentlichen Thema: Aufrüstung in Ostasien. Es ist immer schwer zu sagen, was die Ursache und was die Wirkung ist, wenn wir es mit einem wechselseitigen System zu tun haben. Tatsache ist, dass China seit Jahren immer stärker aufrüstet und dies von seinen Nachbarn als Bedrohung empfunden wird. Japan hat bereits seine Militärdisposition verändert, Indien rüstet auch auf. Vermutlch ist es kein Zufall, dass der südasiatische Staat gerade jetzt eine neue Trägerrakete für Atombombenmit Reichweite bis Peking testet.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/381991/index.do?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.do

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BeitragVerfasst am: Fr 09. Mai. 2008; 15:20 Antworten mit Zitat
Cathrin
Rastloser
Anmeldungsdatum: 07.05.2006
Beiträge: 51
Wohnort: Hà Noi




Pantitlan hat folgendes geschrieben:
Kannst du, Catrin, Dir wirklich vorstellen, dass in diesem Klima der Angst eine objektive Berichterstattung auch nur angestrebt wird?


Da kann und will ich dir auch gar nicht widersprechen. Um so groesser ist doch aber die Verantwortung der westlichen Medien, objektiv und unvoreingenommen ueber China zu berichten. Genau diese Verantwortung nehmen sie aber, von wenigen Ausnahmen abgesehen nicht wahr. Der Grundtenor fast aller Berichte und Reportagen ist eindeutig antichinesisch. Ganz offensichtlich werden hier wieder die alten Feindbilder ausgegraben, die 1989 abhanden gekommen sind.

Ich habe wirklich Mitte Maerz zum Thema Tibet sehr umfangreich recherchiert, oft bis mitten in die Nacht hinein, obwohl ich am naechsten Tag wieder frueh in der Uni sein musste. Dabei bin ich auf viele Sachen gestossen, die in den meisten westlichen Medien eben nicht zu sehen und zu lesen waren, wie etwa Videos und Blogs von Auslaendern, die am 14.3. vor Ort waren. Daraus habe ich fuer mich die ganz persoenliche Schlussfolgerung gezogen, dass die chinesischen Medien viel naeher an der Wahrheit waren, als der Schwachsinn, der teilweise auf Spiegel-Online oder Welt-Online verbreitet wurde. Auch was mir die Deutsche Welle Dauerwelle Langeweile zu diesem Thema angeboten hat, war eher recht traurig.

Fakt ist doch, wer sein Wissen ueber China nur aus bestimmten westlichen Quellen bezieht, erhaelt ein einseitiges und total verzerrtes Bild ueber das Land.

Viele Gruesse
Cathrin

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BeitragVerfasst am: Sa 10. Mai. 2008; 01:30 Antworten mit Zitat
Fabyian
Traveller
Anmeldungsdatum: 27.08.2005
Beiträge: 74
Wohnort: Beijing




Zitat:
Fakt ist doch, wer sein Wissen ueber China nur aus bestimmten westlichen Quellen bezieht, erhaelt ein einseitiges und total verzerrtes Bild ueber das Land.


Fakt ist, wer sein Wissen - egal ueber was - einseitig bezieht, bekommt ein einseitiges (verzerrtes) Bild.
Und in China ist eben das Problem, dass es nur ein Bild gibt. Da kann man die westlichen Medien kritisieren, wie man will, dass macht die Pressewelt in China nicht besser, richtiger und wahrer.
Ein Teil der Wahrheit (!) liegt irgendwo dazwischen. Wir koennen uns allerhand bis spaet in die Nacht durchlesen, aber Chinesen koennen nichtmal BBC oeffnen. Begruendung fuer die Netblockaden: zum Schutz des Volkes gegen westliche Luegen und Seperatismus!

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Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um etwas Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.
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BeitragVerfasst am: Sa 10. Mai. 2008; 08:26 Antworten mit Zitat
Pantitlan
Site Admin
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4396
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Dass der Westen die Verantwortung für die chinesischen Medien hat, das sehe ich überhaupt nicht so. Nur weil China systematisch Nachrichten fälscht, heisst das noch lange nicht, dass deswegen westlichen Medienunternehmen bei der Chinaberichterstattung weniger Fehler unterlaufen dürfen als wenn sie etwa bei den Nachrichten über jedes andere Land.

Desweiten: Es gibt vielleicht "chinesische Medien", weil alle der gleichen Kontrollinstanz unterworfen sind. "Westliche Medien" gibt es nicht. Das ist defintiv ein nichtzulässiges Konstrukt, das keineswegs der Realität entspricht. Wenn wir also von der Sorgfaltspflicht der unterschiedlichen Medienvertretern im Westen sprechen, dann ist das sicherlich eine gute Sache. Aber auch hier gilt: Wieso sollte ein Boulevardblatt gerade im Fall von China anders berichten. Wer die bekannten Blätter liest, ist selber schuld. Aber auch dort gilt: "Die Medien" sind nicht voreingenommen. Es sind die einzelnen Autoren, die vielleicht ein schlechtes Chinabild haben. Es gibt aber keinen Presserat in Deutschland oder der Schweiz der sagt: Ab heute schreiben wir schlecht über China. Wenn ARD und ZDF bekannt geben, dass sie besonders kritisch über das Umfeld der Olympischen Spiele berichten wollen, dann ist das eine Entscheidung des Indentanten dieser Sender. RTL kann, wenn es denn will, auch zu hundert Prozent die chinesische Propaganda übernehmen. In China ist das nicht so. Da entscheidet der Presserat, was geschrieben wird und was nicht.

Während ich im Spiegel, der ja immer am heftigsten angegriffen wird, immer wieder die Argumente der Gegenseite lese (sie werden zwar als falsch dargestellt, aber immerhin kommen sie zu Wort), werden in chinesischen Xinhua-Artikeln die Aussagen bewusst zerschnippselt und aus dem Kontext gerissen. Wenn Du hier im Forum den Beitrag "Wie chinesische Propanganda funktioniert" liest, dann siehst du, was ich meine.

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BeitragVerfasst am: Sa 10. Mai. 2008; 08:56 Antworten mit Zitat
Aremonus
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Zitat:
In China ist das nicht so. Da entscheidet der Presserat, was geschrieben wird und was nicht


Der Presserat entscheidet so weit ich weiss bloss darüber, was man schreiben darf und was nicht - die einzelnen Medien dürfen selbst bestimmen, ob sie das, was man schreiben darf, auch wirklich schreiben. Deswegen wird Politik in einem Grossteil der Medien auch tunlichst vermieden; sie dürfen ja dort nicht sagen, was sie wollen. Daher berichtet man lieber über die neusten Eskapaden der Popstars...

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BeitragVerfasst am: Sa 10. Mai. 2008; 09:42 Antworten mit Zitat
Cathrin
Rastloser
Anmeldungsdatum: 07.05.2006
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Pantitlan hat folgendes geschrieben:
Dass der Westen die Verantwortung für die chinesischen Medien hat, das sehe ich überhaupt nicht so.

Das ist doch ueberhaupt nicht der Punkt. Wo liest du das aus meinem Beitrag heraus? Es geht doch vielmehr darum, dass der "Westen" durchaus die Moeglichkeit haette, China objektiv darzustellen, es aber eben nicht tut. Der Spiegel entbloedet sich nicht, sogar im Interview mit der Saengerin Sa Ding Ding sein einseitiges Chinabild zu verbreiten.

Pantitlan hat folgendes geschrieben:
Wenn Du hier im Forum den Beitrag "Wie chinesische Propanganda funktioniert" liest, dann siehst du, was ich meine.

Ich halte das fuer Erbsenzaehlerei. Indem du die angeblichen Fehler (bei der Anzahl dieser "Fehler" weigere ich mich zu glauben, dass es nur Fehler waren) der einen Seite herunterspielst und die andere von vorherein als Luegner darstellst, betriebst du doch auch nur billige Propaganda. In diesem Stil kann ich jeden Artikel des Spiegel mit Bezug auf China auseinandernehmen und ins Gegenteil verkehren. Aber was bringt das denn? Das ist mir viel zu sehr Schwarz-Weiss-Malerei.

Viele Gruesse
Cathrin

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BeitragVerfasst am: Sa 10. Mai. 2008; 09:49 Antworten mit Zitat
Pantitlan
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4396
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Auch Erbsen müssen gezählt werden! Nein im Ernst und bei aller Liebe für China: Die Beiträge, welche du in China siehst, sind bewusst, zentral und systematisch verändert. Die Beiträge, welche du in Europa liest, ergreifen zwar Partei, aber immerhin lassen sie die "Gegner" zu Wort kommen. Das ist meiner Meinung nach ein gewaltiger Unterschied.

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BeitragVerfasst am: Sa 10. Mai. 2008; 11:00 Antworten mit Zitat
Aremonus
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Beiträge: 644
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Ich denke der Punkt ist, dass hier nicht alle Medien gleicher Meinung sind. Ich bin nun wirklich kein Freund vom Spiegel und denke auch nicht, dass er recht hat aber bei Beispielsweise der NZZ war die Berichterstattung meiner Meinung nach objektiv. Sie "erfrechte" sich sogar manchmal dazu, den Fehler bei den Tibetern zu suchen, was dann empörte Leserbriefe zu Folge hatte, die ich amüsiert las.
In China ist so etwas auf Grund des Systems nicht möglich - man hört nur eine einzige Meinung, der man sich zu fügen hat. So kann es keine Zeitung geben, die Objektiv berichtet - und auch keine, die Subjektiv in die andere Richtung berichtet.
Was jedoch schlecht war, war die einseitige Polarisation: ausser dem Nebelspalter hat keine Schweizerzeitung für China berichtet (und beim Nebelspalter ist es fraglich, ob man von "berichten" sprechen kann). Daher war es auch hier im Falle der Tibet-unruhen NICHT möglich, sich an Hand der Medien eine freie Meinung zu bilden.
Übrigens: China hat die Fehler ganz klar provoziert (so wurde Tibet beispielsweise hermetisch abgeriegelt und die Regierung hat widersprüchliche Erklärungen abgegeben, die sie im Nachhinein leugnet, um sie zu präzisieren -> Wen Jiabao, um dann die hiesigen Medien der Manipulation bezichtigen können)

Fazit: In China sind die Medien definitiv staatlich gelenkt, in Europa (mit ausnahme von Italien) nicht. Und hier besteht der grosse Unterschied - nicht in irgendwelchen Fehlern oder Kleinigkeiten.

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BeitragVerfasst am: Mo 12. Mai. 2008; 04:13 Antworten mit Zitat
sandsturm
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Anmeldungsdatum: 17.10.2004
Beiträge: 546
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Es gibt zwei Dinge bei den chinesischen Medien zu beachten.

Sie schreiben alle das gleiche, weil ihnen die Regierung das vorschreibt. Dies im Gegensatz zu den westlichen Medien, wo auch alle fast das gleiche schreiben, weil ihnen die Agenturen das vor-schreiben. (Bitte beachtet den kleinen Unterschied zwischen vorschreiben und vor-schreiben).

Da andere ist, was geschrieben und was weggelassen wird. In China klingt alles so super und jeder Leser weiss: Alles, was nicht erwähnt wird, läuft irgendwie falsch. Im Westen klingt alles negativ, aber der Leser weiss: Alles, was nicht erwähnt wird, das läuft irgendwie richtig. Das sind andere Lese- und Interpretationsgewohnheiten. Dies erklärt auch, wieso Chinesen so wütend auf die westlichen Medien sind und die Westler die chinesischen Medien schon beim ersten Blick als total unglaubwürdig erkennen.

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Bitte keine PN. Ich beantworte gerne jede Frage. Aber nur solche, die im Forum gepostet sind, sonsts bringt das ja nicht allesn etwas.
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BeitragVerfasst am: Fr 27. Jun. 2008; 02:38 Antworten mit Zitat
Pantitlan
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4396
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Hier noch was zur Frage des Militäretats von China, das ich soeben gefunden habe:

Zitat:
Mit 58,3 Milliarden US-Dollar belegt China weltweit Platz drei. (Der Militärentat der USA beträgt 547 Milliarden US-Dollar, der britische - 59,7 Milliarden).

Das geht aus dem vor kurzem veröffentlichten Jahresbericht des Stockholmer Instituts für internationale Friedensforschung (SIPRI) hervor. Nun ist klar, dass China sicher den dritten Platz belegt, was die Rüstungsausgaben betrifft.


Das Zitat stammt übrigens von RIA Novosoti. Das ist das russische Propagandaorgan und nicht gerade für kritische und gut recherchierte Artikel bekannt. Hier der Link zum ganzen Text.
http://de.rian.ru/analysis/20080626/112293447.html

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