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Verfasst am: So 20. Apr. 2008; 12:27 |
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| Aremonus |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 07.10.2005 |
| Beiträge: 514 |
| Wohnort: Basel |
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in den armen Ländern Afrikas darfst du alles, wenn du zahlst.
Kriterien für embargos gibt es nicht - da kann man eine Resolution machen und die muss dann durchkommen; zur Zeit gibt es nur sehr wenige internationale Embargos.
Als Schweizerunternehmen darf man aber einige Güter in einige Länder und Gebiete nicht exportieren.
Amerkianische unternehmen dürfen beispielsweise keine Technologischen Produkte an gewisse Staaten und Organisationen liefern.
Mein beliebtes Beispiel ist da der VPN Client von Cisco, der meinen PC mit der UniBasel verbindet - ich musste unterschreiben, dass ich ihn ja nicht gewissen Organisationen oder Staaten zugänglich mache, so ZB. Iran oder das chinesische Militär (China nicht im Gesamten). Ziemlich lächerlich, da jeder Informatikstudent in China einen solchen programmieren könnte... |
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Verfasst am: Di 22. Apr. 2008; 21:12 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
| Beiträge: 1624 |
| Wohnort: Deutschland |
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Scheinbar wollen auch die Hafenarbeiter in Angola das Schiff nicht löschen. Finde ich bemerkenswert. Die politische Kritik an Simbabwe hölt sich unter den afrikanischen Staaten bekanntermaßen in engen Grenzen. Aber man ist sich ganz offensichtlich doch der kritischen Lage in Simbabwe bewusst.
http://www.citizen.co.za/index/article.aspx?pDesc=63304,1,22
Gruß,
Alex |
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Verfasst am: Mi 23. Apr. 2008; 01:44 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 3969 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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| Habe auch gelesen, dass das Schiff nun wieder zurück nach China fährt. Finde ich eine gute Sache, dass die Hafenarbeiter den Mut hatten, sich zu weigern. |
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Verfasst am: Mi 23. Apr. 2008; 09:00 |
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| swissgabe |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
| Beiträge: 1309 |
| Wohnort: Tokyo, Cape Town und Zürich |
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| Ich finde das etwas überraschend, dass sich Angola ebenfalls geweitert hat. China ist ja einer der grössten Abnehmer von angolanischem Oel und vermutlich der grösste Ausländische Investor in Angola. Respekt. |
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Verfasst am: Mi 23. Apr. 2008; 09:22 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
| Beiträge: 1624 |
| Wohnort: Deutschland |
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| Zitat: | | Ich finde das etwas überraschend, dass sich Angola ebenfalls geweitert hat. China ist ja einer der grössten Abnehmer von angolanischem Oel und vermutlich der grösste Ausländische Investor in Angola. Respekt. | Naja... so würde ich das aber nicht sagen. Die angolanische Gewerkschaft der Hafenarbeiter weigert sich das Schiff zu löschen. Von staatlichen Stellen ist da nicht die Rede.
Gruß,
Alex |
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Verfasst am: Mi 23. Apr. 2008; 15:10 |
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| swissgabe |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
| Beiträge: 1309 |
| Wohnort: Tokyo, Cape Town und Zürich |
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Dass in einem Land wie Angola Gewerkschaften so stark sein können um Entscheide zu treffen welche doch auch politischer Natur sind erstaunt mich sehr. Aber wenn es dort so steht wird es wohl so sein.
Im Artikel wird auch die Möglichkeit Mozambique erwähnt. Beira wäre der ideale Hafen um Waren über den Seeweg nach Zimbabwe zu schaffen, vielleicht hat Mozambique aber schon von Anfang an abgelehnt die Waren zu akzeptieren. |
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Verfasst am: Do 24. Apr. 2008; 01:58 |
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| sandsturm |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 17.10.2004 |
| Beiträge: 485 |
| Wohnort: Bern |
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| Immerhin hat der Rat der Südafrikanischen Länder empfohlen, die Ladung abzulehnen. Das macht solche Aktionen natürlich leichter. Nicht klar ist mir aber die Lage Südafrikas. Der Journalist, der den Deal publik gemacht hat, hegt nämlich den Verdacht, dass die Waffen vom südafrikanischen Verteidigungsministerium bezahlt wurden: Mugabe sei pleite, „umsonst kriegt er auch von China nichts“, meinte er. Wieso sollte Südafrika an einem Blutbad im Nachbarland interessiert sein? |
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_________________ Bitte keine PN. Ich beantworte gerne jede Frage. Aber nur solche, die im Forum gepostet sind, sonsts bringt das ja nicht allesn etwas. |
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Verfasst am: Do 24. Apr. 2008; 07:42 |
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| swissgabe |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
| Beiträge: 1309 |
| Wohnort: Tokyo, Cape Town und Zürich |
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| Es würde mich nicht überraschen, wenn verschiedene südafrikanische Regierungsmitglieder in Mugabe noch immer eine Art Helden sehen der die Länder von den weissen Farmer befreit hat. Es ist bekannt, dass Mbeki, der Präsident Südafrikas anscheinend gute Beziehungen zu Mugabe pflegt und er anscheinend sogar über drei Ecken mit ihm verwandt sein soll. Südafrika arbeitet seit dem Ende der Apartheid an einer Lösung um die Länder in Südafrika gerechter unter der Bevölkerung zu verteilen, es fehlen aber die finanziellen Mittel, die weissen Besitzer angemessen zu entschädigen. Falls das südafrikanische Verteidigungsministerium die Waffen bezahlt hätte wäre das skandalös und würde den Ruf Südafrikas zerstören. Ein Tauschgeschäft zwischen Simbabwe und China wie oben beschrieben scheint mir eher der Fall zu sein. |
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Verfasst am: Do 24. Apr. 2008; 08:46 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
| Beiträge: 1624 |
| Wohnort: Deutschland |
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Dieses Gerücht halte ich für ein... ääh... Gerücht.
Zwar würde das erklären, warum das Schiff Südafrika und nicht Mozambique angelaufen hat. Aber staatliche Stellen hätten sicher die heimliche Anlandung der Waffen etwas dezenter geplant. So, wie es gelaufen, ist, musste die Hafenbehörde doch erstmal erschrocken reagieren.
Gruß,
Alex |
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